Viele Hundebesitzer:innen berichten mir im Erstgespräch bzw. in den Coachings: „Wir tun alles, um unseren Hund zu fördern und trotzdem kommt er nicht richtig zur Ruhe.“ Kommt dir das bekannt vor? Kein Wunder. In unserer hektischen Welt wollen wir unseren Vierbeinern oft zu viel bieten. Kurse über Kurse werden angeboten. Aber manchmal gilt: weniger ist mehr.

Warum Ruhe so wichtig ist
Das erste Lebensjahr ist entscheidend. Gehirn, Körper und Nervensystem deines Hundes entwickeln sich rasant. Ständige Reize und Action können überfordern, ein gestresster Welpe ist weniger aufnahmefähig, unsicher und kann später Verhaltensprobleme entwickeln.
Weniger ist mehr! So geht’s:
- Ruhige Phasen einplanen
Lass deinen Hund einfach mal liegen, wenn er schläft, verarbeitet er und tankt er Kraft.
- Bewusste Spaziergänge
Nicht jeder muss mit Action gefüllt sein. Schnüffeln, erkunden und langsam gehen tut oft viel mehr für die innere Ruhe. Es gibt Tage da reden Molly und ich kein Wort und wir verstehen uns unterwegs trotzdem
- Sanfte Beschäftigung
Intelligenzspielzeug oder kleine Suchspiele fordern den Kopf, ohne zu überfordern.
- Ruhiges Vorbild sein
Hunde spüren unsere Stimmung. Wer selbst gelassen bleibt, überträgt das auf seine Fellnase.
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Qualität statt Quantität
Es geht nicht darum, immer beschäftigt zu sein. Wichtig ist, bewusst auf die Bedürfnisse deines Hundes einzugehen und Ruhephasen zu respektieren. Ein ausgeglichener Hund ist lernbereiter, sozialverträglicher und einfach glücklicher.
FAZIT
Im ersten Lebensjahr deines Hundes sind Geduld, Gelassenheit und bewusst eingeplante Ruhephasen Gold wert. Manchmal ist es besser, einen Schritt zurückzutreten, statt immer einen Schritt weiterzugehen.
