Wer sich mit seinem Hund auf den Weg macht,

begegnet früher oder später sich selbst.

In meinen Mensch-Hund-Coachings erlebe ich immer wieder, wie viel mehr zwischen den Zeilen geschieht als das, was zunächst sichtbar ist. Der Vierbeiner zieht an der Leine, ist unsicher, unruhig oder zurückhaltend… Und während wir darüber sprechen, zeigt sich etwas anderes: der Mensch am anderen Ende der Leine.

Ich begegne dabei Menschen, die im Alltag viel tragen. Frauen wie Männer. Verantwortung, Erwartungen, innere Anspannung und nach außen wirkt vieles stabil, doch innen ist es manchmal laut, schwer oder einfach nur müde. Die Fellnase spürt das, reagiert auf das, was unausgesprochen bleibt und wirkt dabei wie ein ehrlicher Spiegel.

Im Coaching geht es dann längst nicht mehr nur um den Hund. Es geht um das Gefühl, immer stark sein zu müssen oder alte Muster, die sich leise durch den Alltag ziehen, um Grenzen, die schwerfallen.

Oftmals genügt ein kurzer Moment des Innehaltens und plötzlich dürfen Worte, Tränen und Gefühle Raum bekommen, die lange keinen Platz hatten.

Diese Augenblicke berühren mich tief. Sie haben mir gezeigt, wie wertvoll achtsame Begleitung ist: zuzuhören, einen sicheren Raum zu halten, Impulse zu geben, ohne zu bewerten bzw. zu therapieren.

Aus diesem Erleben heraus habe ich mich entschieden, das Studium zur Psychologischen Beraterin zu beginnen. Dies ist für mich ein bewusster Schritt hin zu mehr Verständnis und Tiefe in meiner Arbeit. Ich begleite Menschen im Rahmen meiner Kenntnisse und Ausbildung achtsam, wertschätzend und praxisnah, insbesondere dabei, sich selbst und ihren Vierbeiner besser zu verstehen.

Diese Ausbildung ist kein Bruch, sondern eine Erweiterung meiner Arbeit. Sie verbindet, was längst zusammengehört: Mensch und Hund, Verhalten und Gefühl, Alltag und Innenwelt. Denn oft ist der Hund der Anfang, die Veränderung geschieht im Menschen und genau dort begleite ich mit Zeit, Herz und Achtsamkeit.

Wenn du dich in diesen Zeilen wiederfindest, wenn du spürst, dass dein tierischer Wegbegleiter dir vielleicht mehr zeigt als nur ein Verhalten, dann darfst du dir Zeit nehmen zum Hinspüren und Innehalten.

Ich begleite Menschen, die bereit sind, sich gemeinsam mit ihrem Fellfreund auf diesen Weg zu machen, achtsam, wertschätzend und in ihrem ganz eigenen Tempo.

Nun wünsche ich dir und deiner Fellnase einen schönen Wochenstart.

Herzliche Grüße

Franzi